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Bergatelier Plätze und Tarife

Regeln

Was die USK-Kennzeichnung an deinem Platz bedeutet

12. August 2026 · 2 Minuten

Am rechten Rand jedes Tisches klebt eine kleine Platte mit einer Zahl darauf. Das ist die höchste Altersfreigabe, die an diesem Platz freigeschaltet ist. Auf den vier Plätzen an der Theke steht 16, im übrigen Saal steht 18.

Die Zahl kommt von der Unterhaltungssoftware Selbstkontrolle. Ein Titel bekommt dort eine Kennzeichnung, und § 12 des Jugendschutzgesetzes verbietet es, ihn Jüngeren zugänglich zu machen. Für uns heißt das: wir müssen für jeden Titel im Saal die Kennzeichnung nachweisen können, und wir müssen verhindern, dass jemand an einem Platz sitzt, an dem mehr freigeschaltet ist, als sein Ausweis hergibt.

Deshalb die vier Plätze direkt an der Theke. Sie stehen in Sichtweite, dort ist nur bis 16 freigeschaltet, und wer unter 16 ist, bekommt einen davon. Nicht weil wir jemandem misstrauen, sondern weil wir sonst nicht belegen könnten, dass die Trennung eingehalten wird.

Manchmal fragt jemand, ob § 13 des Jugendschutzgesetzes für uns gilt — die Vorschrift über Bildschirmspielgeräte. Nach der Auslegung der Jugendschutzstellen geht es dort um ortsfeste Automaten mit fest eingebautem Inhalt, wie sie 1985 in Spielhallen standen. Ein Rechner in einem LAN-Center ist etwas anderes. Für uns gelten § 12 und der Jugendmedienschutz-Staatsvertrag.

Was wir außerdem tun, weil § 3 des Jugendschutzgesetzes es verlangt: die Vorschriften der §§ 4 bis 13 hängen im Saal aus, deutlich sichtbar und gut lesbar, gleich links neben der Tür. Das ist kein Schmuck, sondern Pflicht — und es ist die kürzeste Antwort auf die meisten Fragen, die uns an der Theke gestellt werden.

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Komm vorbei und sieh dir den Saal an

Die Plätze vergeben wir an der Theke, in der Reihenfolge, in der Leute hereinkommen. Wenn du wissen willst, ob gerade etwas frei ist, ruf einfach an — das geht schneller als jedes Formular.

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