Allgemeine Geschäftsbedingungen
Für die Nutzung der Plätze im Saal an der Doberaner Straße.
1. Wofür diese Bedingungen gelten
Diese Bedingungen gelten für die stundenweise Überlassung von Plätzen im Saal der Bergatelier Computerclub GmbH, Doberaner Straße 142, 18057 Rostock, an Verbraucherinnen und Verbraucher. Abweichende Bedingungen der Gäste gelten nur, wenn wir ihnen schriftlich zustimmen.
2. Wie ein Vertrag zustande kommt
Der Vertrag kommt an der Theke zustande, wenn wir dir einen bestimmten Platz zuweisen und du ihn annimmst. Über diese Internetseite kommt kein Vertrag zustande: Diese Seite enthält kein Feld, mit dem du dich im Voraus einträgst, und keine Zahlungsmöglichkeit. Die Angaben auf dieser Seite sind daher keine bindenden Angebote, sondern eine Beschreibung dessen, was es im Saal gibt.
Daraus folgt auch, dass kein Fernabsatzvertrag im Sinne des § 312c BGB geschlossen wird. Ein Widerrufsrecht nach § 355 BGB entsteht deshalb nicht, und eine Widerrufsbelehrung gibt es aus demselben Grund nicht.
3. Preise und Abrechnung
Es gelten die Preise, die im Saal aushängen; sie stimmen mit der Tabelle unter Plätze und Tarife überein. Alle Preise verstehen sich als Endpreise einschließlich der gesetzlichen Umsatzsteuer.
Abgerechnet wird nach der tatsächlich genutzten Zeit, in angefangenen Viertelstunden, und zwar am Ende der Nutzung. Angefangene Viertelstunden runden wir zu deinen Gunsten ab. Bezahlt wird an der Theke, bar oder mit Karte.
Die Zehnerkarte für 26,00 € gilt für zehn Stunden an Standardplätzen und verfällt nicht. Sie ist übertragbar, aber nicht in Geld auszuzahlen. Das Startgeld am Turnierabend beträgt 5,00 € und enthält den Platz für diesen Abend.
4. Was wir schulden
Wir schulden einen betriebsbereiten Platz der vereinbarten Klasse für die vereinbarte Zeit. Wir schulden keine bestimmte Bildrate, keine bestimmte Verbindungsqualität zu Servern Dritter und keine Verfügbarkeit einzelner Titel. Die Zahlen in unseren Werkzeugen sind Rechenergebnisse aus den Angaben, die du selbst eingibst, und keine Zusicherung einer Eigenschaft.
Fällt ein Platz während deiner Zeit aus, geben wir dir einen gleichwertigen Platz oder rechnen die ausgefallene Zeit nicht ab. Weitergehende Ansprüche bestehen nur nach Ziffer 7.
5. Hausordnung und Jugendschutz
Mit der Platzzuweisung erkennst du die Hausregeln an. Sie sind Teil dieses Vertrags. Das betrifft besonders die Aufenthaltszeiten für Minderjährige und die Alterskennzeichnung, die an jedem Platz freigeschaltet ist.
Wir dürfen einen Ausweis verlangen und die Nutzung ablehnen, wenn das Alter nicht belegt werden kann. Wer gegen die Hausregeln verstößt, kann des Saals verwiesen werden; die bis dahin genutzte Zeit wird abgerechnet, eine Erstattung für die verbleibende Zeit gibt es in diesem Fall nicht.
6. Deine Sachen und deine Geräte
Eigene Eingabegeräte und Kopfhörer darfst du anschließen. Eigene Datenträger schließen wir nicht an, und eigene Software installieren wir nicht — wir müssen für jeden Titel im Saal die Alterskennzeichnung nachweisen können.
Für mitgebrachte Sachen haften wir nur nach Ziffer 7. Eine Verwahrung findet nicht statt; die Fächer neben dem Eingang sind unverschlossen und werden nicht beaufsichtigt.
7. Haftung
Wir haften unbeschränkt für Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit sowie für Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit. Bei einfacher Fahrlässigkeit haften wir nur für die Verletzung wesentlicher Vertragspflichten, also solcher Pflichten, deren Erfüllung die ordnungsgemäße Durchführung des Vertrags überhaupt erst ermöglicht und auf deren Einhaltung du regelmäßig vertrauen darfst. In diesem Fall ist die Haftung auf den vertragstypischen, vorhersehbaren Schaden begrenzt. Ansprüche nach dem Produkthaftungsgesetz bleiben unberührt.
8. Streitbeilegung
Wir sind nicht bereit und nicht verpflichtet, an Streitbeilegungsverfahren vor einer Verbraucherschlichtungsstelle teilzunehmen (§ 36 Abs. 1 Nr. 1 Verbraucherstreitbeilegungsgesetz). Bei Beschwerden wende dich bitte zuerst an uns; wir antworten schriftlich.
9. Schlussbestimmungen
Es gilt deutsches Recht. Ist eine dieser Bestimmungen unwirksam, bleiben die übrigen wirksam. An die Stelle der unwirksamen Bestimmung tritt die gesetzliche Regelung.
Stand: 1. April 2026.
